Interkommunale Zusammenarbeit als Erfolgsrezept für digitale Verwaltung mit Manfred Birling

Shownotes

Manfred Birling spricht über digitale Transformation in der Kommunalverwaltung – pragmatisch, serviceorientiert und mit Blick auf den Menschen. Ein Gespräch über interkommunale Zusammenarbeit, Akzeptanz, Standardisierung, moderne IT-Services und warum Digitalisierung nur dann erfolgreich ist, wenn sie für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Mitarbeitende echten Mehrwert schafft.

Themen

  • Digitale Transformation in der Kommunalverwaltung
  • Interkommunale IT-Zusammenarbeit
  • Akzeptanz als Erfolgsfaktor
  • Standardisierung, Sicherheit & zentrale IT-Services
  • New Work und Arbeitgeberattraktivität im öffentlichen Dienst

Credit Host/Produzent: Martin Schmiedel, GFKD AG, Schnitt: GFKD AG

Quellen (Auswahl) www.gfkdag.de www.koenigsbrunn.de www.bmi.bund.de www.bundesdigitalministerium.de www.bsi.bund.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei Mensch Digital, dem Podcast zu Mensch und Digitalisierung.

00:00:05: Wir sprechen mit Digitalexpertinnen und Experten über ihre Erfahrungen und zeigen wo digitale Transformation heute schon gelingt – wer sie gestaltet wie sie wirkt und was wir daraus lernen können.

00:00:19: Herzlich willkommen bei Mensch digital!

00:00:22: Mein Name ist Martin Schmiedl.

00:00:23: ich bin Fortland der GFKD AG und begleite seit vielen Jahren digitale Transformationsprozesse.

00:00:29: In diesem Podcast spreche ich mit Menschen, die den digitalen Wandel mitgestalten.

00:00:34: Offen, praxisnah und mit dem Blick auf das Wesentliche – den Menschen hinter der Veränderung!

00:00:39: Denn ich bin überzeugt, Digitalisierung ist dann erfolgreich wenn sie unser Arbeiten und Leben wirklich besser macht und nicht komplizierter.

00:00:47: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mensch Digital.

00:00:52: Mein heutiger Gast ist Manfred Bierling.

00:00:55: In einem kürzlich erschienenen Zeitungsbericht wurden er und sein Team als Hoffnungsträger der digitalen Verwaltung bezeichnet.

00:01:04: Mit ihm spreche ich darüber wie Kommunen Digitalisierung trotz knapper Ressourcen vorbehalten, wachsender Komplexität erfolgreich umsetzen und warum dabei der Mensch der entscheidende Faktor

00:01:16: ist.

00:01:17: Herzlich willkommen lieber Manfred!

00:01:19: Ja vielen Dank für dein Intro

00:01:23: Sehr, sehr gerne.

00:01:23: Lieber Manfred stelle dich doch gerne kurz vor!

00:01:25: Das kannst du immer viel besser als ich und erzähl uns mit welchen Themen du dich so jeden Tag beschäftigst?

00:01:32: Ja... Ich bin schon mein ganzes Leben in der Kommunalverwaltung aktiv und habe eigentlich seit meinem zweiten Jahr bei der Stadt Königsbrunn mich um IT kümmern dürfen.

00:01:48: Es begann mit einem Computer und inzwischen betreuen wir Tausende, also natürlich über vierzig Jahre.

00:01:55: ein unglaublicher Wandel.

00:01:57: Er war es keinen Tag langweilig ich bereue kein Dienstjahr.

00:02:02: Es ist wirklich ein spannendes Themenfeld Und man lernt und lernt.

00:02:10: Also es gibt hier definitiv keinen Stillstand und das entspricht auch meinen naturell.

00:02:17: Ich bin da wo ich hingehöre.

00:02:19: Das ist doch schön, wenn man das sagen kann.

00:02:22: Das merkt man dir auch immer wieder an.

00:02:24: Wir haben uns jetzt mittlerweile schon ein paar Mal getroffen und gesprochen in den letzten Jahren.

00:02:28: Und tatsächlich ist vielleicht ein Faktor, wenn wir über das Thema Mensch in der digitalen Transformation sprechen.

00:02:35: Tatsächlich auch diese Frage der Begeisterung für einen Thema, indem man sich wohlfühlt.

00:02:41: Gehen wir vielleicht gleich nochmal drauf ein!

00:02:45: Zum Einstieg würde ich gerne nochmal so ein bisschen, was wir ja gut können bei uns die ganzen Sachen schlechtreden.

00:02:51: Wir haben ja sehr ambivalentes Bild in den Medien.

00:02:56: Einerseits berichten wir über KI Pilotprojekte allen Orten Smart City und wir haben einen Digitalministerium jetzt auf Bundesebene seit ungefähr einem Jahr.

00:03:09: Auf der anderen Seite haben wir eine Realität vor Ort, die häufig anders aussieht.

00:03:14: Nicht immer aber häufig ist es so dass gerade mittlere und kleinere

00:03:18: Kommunen

00:03:19: und Landkreise durchaus ja an der Komplexität scheitern An Vorgaben scheittern.

00:03:27: Wir haben sicherlich das Thema des Fachkräftemangels oder der fehlenden Arbeitgeber-Apraktivität.

00:03:34: Da kommen wir drauf zu sprechen.

00:03:36: Ich habe heute Morgen noch mal gelesen, dass es eine neue Studie gibt die aufgezeigt hat das halt zum Beispiel keine Übersicht besteht über die bundesweiten also auf Bundesebene betriebenen Initiativen Förderprogramme Investition in das Thema Digitalisierung.

00:03:57: Obwohl wir ein zentrales digitaler Ministerium haben da schreiben viele Ministerien weiter ihre eigene Agenda und ihre eigenen Programme Und wir haben ein Spannungsfeld, finde ich zwischen diesem ja politischen Anspruch.

00:04:12: Digitale Souveränität und dem was ich in Ausschreibung immer wieder sehen.

00:04:17: also da wird trotzdem weiter bei den Chinesen und bei den Amerikanern eingekauft egal ob es um Hardware oder Software geht.

00:04:25: Also all das haben wir wirklich so ein ambivalentes Bild.

00:04:30: und jetzt die zentrale Frage an den Hoffnungsträger für die digitale Verwaltung Die sich daraus ergibt Wie kann denn digitale Transformation trotzdem gelingen?

00:04:40: Rechts und kurzer erster Einblick aus deiner Perspektive.

00:04:45: Ich denke, der Artikel bestätigt dass wir mit unserem Kurs Digitalisierung pragmatisch Service orientiert und mit Augenmaß grundsätzlich richtig liegen.

00:04:58: Es muss was bringen für die Unternehmen, für die Bürgerinnen und Bürger.

00:05:02: aber mindestens genauso wichtig ist natürlich das es auch für die Mitarbeitenden der Kommunalverwaltung was bringt.

00:05:09: Wir wissen ja beide Digitalisierung, die an der Rathost für endet, das ist eine gefakte Digitalisierung.

00:05:17: es ist nicht so Ende gedacht und wir müssen um eine Effizienz in die Digitalisierung zu kriegen, die Prozesse Ende zu Ende denken und nicht nur Teilabschnitte des Prozesses betrachten.

00:05:34: Und dazu braucht es eben eine pragmatische Rangehensweise.

00:05:38: Nicht jede Digitalisierung bringt was für die Nutzer oder für die Mitarbeitenden und das ist, denke ich absolut entscheidend!

00:05:51: Wir haben das Thema dass siebzig Prozent aller Transformationsprozesse scheitern.

00:05:58: und sie scheitert nicht weil die Software schlecht ist Fehlhaft ist, sie scheitern wegen wählender Akzeptanz.

00:06:10: Das kann auf der Bürgerseite sein das kann auf die Seite der Mitarbeitenden in der Kommunalverwaltung sein.

00:06:16: Gut was unser Podcast Mensch digital heißt weil wir genau darüber gleich mal noch sprechen wollen.

00:06:21: wie schaffen wir das denn diese Akzeptant auch bei den Menschen zu generieren?

00:06:27: Wir haben so eine Rubrik uns ausgedacht zu Beginn Jeder Podcast-Folge, die Herr Eroprik heißt schnell gefragt kurz geantwortet und da würde ich dich bitten lieber Manfred auch die folgenden Fragen möglichst kurz zur Beantwortung.

00:06:41: Bist du bereit

00:06:42: dafür?

00:06:43: Ja!

00:06:44: Sehr gut

00:06:45: Dein Weg in die Digitalisierung.

00:06:47: eher Zufall oder bewusste Entscheidung?

00:06:50: Bewusste Entscheidungen Denn es ist alternativ los.

00:06:56: wir können den Fachkräftemangel nur kompensieren Wenn wir Prozesse optimieren und zu einer Prozessoptimierung gehörte zwangsläufig auch eine Transformation.

00:07:07: Vielen Dank!

00:07:09: Kommen wir zu dieser übergeordneten Frage Digitalisierung dann in der Verwaltung, ist das eher eine Pflicht oder Chancen?

00:07:19: Ich sehe es als Chance die klassischen Verwaltungs Angestellten im nicht technischen Dienst Und das möchte ich unterstreichen, für die wahrscheinlich eher Pflicht.

00:07:31: Aber ich sehe es ganz klar als Schwase!

00:07:34: Ich liebe die deutschen Begriffe... Was wird in Debatten über Verwaltungs-Digitalisierung deiner Meinung noch unterschätzt?

00:07:49: Es hängt sehr stark von der Größe der jeweiligen Stadt ab.

00:07:57: Wir haben eine Stadt Augsburg vor unseren Türen.

00:08:01: Da gibt es ein Bürgerbüro, um dorthin zu kommen fahre ich forty-fünf Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder ich suche ewig einen Parkplatz der auch noch kostenpflichtig ist.

00:08:14: und in Königsbrunnen mit knapp dreißigtausend Einwohnern habe ich kostenlose Parkplätze direkt vor der Tür.

00:08:23: das ist schon mal eine ganz andere Voraussetzung.

00:08:28: Bei uns sind Präsenztermine mit weniger Aufwand verbunden als in einer Großstadt und deswegen eine virtuelle Beratung oder eine virtuele Verwaltungsleistung, die hat gewisse Hürden.

00:08:50: Das beginnt schon mit der Authentifizierung.

00:08:53: ich muss erst mal im Vorfeld Zeit investieren.

00:08:57: bis ich überhaupt in der Lage bin, die Verwaltungsleistung nutzen zu können vergeht schon sehr viel Zeit.

00:09:04: In dieser Zeit habe ich bei einem Besenztermin einer Mittel- oder Kleinstadt mein Anliegen längst erledigt und deswegen nicht auf Krampf alles digitalisieren.

00:09:15: das muss auch mit der Größe der Verwaltung zusammenpassen.

00:09:18: was Positives.

00:09:19: woran merkt man denn jetzt im Alltag?

00:09:21: nehmen wir mal die Bürgerinnen und Bürger ganz konkret Digitalisierung funktioniert.

00:09:27: Bei denen, wenn wir jetzt mal die Stadt Königsbrunnen, da läuft

00:09:30: es?

00:09:30: Wir haben ein Online-Termin Reservierungstool und ich kann mit zwei, drei Mausklicks in Erfahrung bringen was sich zu meinem Präsenztermin alles mitbringen muss Und ich kann sicher sein dass ich keine Wartezeit habe.

00:09:48: Ich kann also mein Anliegen planen Hab mit Zuverlässigkeit und das ist ein absolut geschätzter Mehrwert.

00:10:00: Gucken wir jetzt mal ein bisschen zurück in die Vergangenheit, da war ja auch nicht immer so, dass diese Online-Terminvereinbarung so reibungslos funktioniert nehme ich an, früher gab es sie auch gar nicht Und du hast vorhin schon im Einstieg gesagt als du angefangen hast tatsächlich vor vor vierzig Jahren gab genau einen Computer in der Verwaltung jetzt ins tausende.

00:10:25: Wie hat sich denn, bei der Stadt Königsbrunnen das Thema digitale Transformation auch ich nehme eine Kultur der Digitalität hoffe dass es nicht so philosophisch klingt wie hat sich das dann ergeben bei euch?

00:10:41: Dass ihr soweit voraus gedacht habt, dass ihr so viel investiert habt im Zweifel auch in Nicht nur DIT Hardware Software, sondern auch in die Menschen.

00:10:53: Kannst du da vielleicht uns ein bisschen Einblicke aus der Vergangenheit noch mal geben?

00:10:57: Ja, da habe ich zwei sehr gute Beispiele.

00:10:58: zum einen die Einführung eines Dokumentenmanagements was wir schon vor fünfzehn Jahren eingeführt haben.

00:11:06: Wir waren eine der ersten in Bayern und das gleiche kann ich auch sagen für elektronische Rechnungen.

00:11:15: Als sich das DMS eingeführte kam ein Lehrbeauftragter der Firma, hat als Ex-Tanner Eithila aber keine Ahnung von Verwaltung gehabt.

00:11:27: Nach zwei Tagen habe ich das Ganze abgebrochen bei meinen Kolleginnen und Kollegen.

00:11:33: Das ganze viel zu theoretisch war viel zu abstrakt.

00:11:36: dann hab' ich die Schulung übernommen.

00:11:38: Hab' jeden Kollegen jede Kollege in dem Haus geschult und hab' das Ganze mit Praxisbeispielen bürggezogen war eine ganz andere Aufmerksamkeit da.

00:11:51: Das heißt, ja also das ist jetzt auch nicht neu es ist doch keine Überraschung.

00:11:56: wir sind wieder bei dem Thema Mensch in der Digitalisierung.

00:11:58: die Software hat funktioniert.

00:12:00: also es lag nicht in der Software und nicht an der Technologie sondern es war in der Frage sozusagen der Übermittlung von was kann die Software?

00:12:06: Was können sie lösen?

00:12:06: Welche Aufgaben löst Sie?

00:12:08: Und du hast es was hast du vorhin gesagt pragmatisch praxisorientiert den Kollegen gezeigt?

00:12:14: Genau Wir hatten zuvor ne Ablage im Windows File System.

00:12:18: Man hat natürlich in DMS ganz andere Suchmöglichkeiten und vorher war eine fachbereichsübergreifende Bearbeitung von Dokumenten nicht möglich.

00:12:29: Und als ich dann meinen Kolleginnen gezeigt habe, dass ein Plan der von der Bauverwaltung gespeichert wurde, dann plötzlich auch vom Ordnungsamt und von der Finanzverwaltungen aufrufbar... wird dadurch, dann kamen diese Aha-Effekte die du einfach brauchst.

00:12:46: Du musst mit

00:12:47: guten

00:12:49: praxisorientierten Beispielen die Kolleginnen und Kollegen davon überzeugen dass sie ganz persönlich in ihrer täglichen Arbeit etwas davon haben

00:12:56: also konkrete Mehrwerte, Zeitsparen, Qualität sicheren.

00:13:01: was auch immer.

00:13:02: ist das denn ein Thema gewesen was ihr strategisch angegangen?

00:13:08: Manchmal ist es ja auch so, der Bürgermeister oder im Zweifel in einem Landkreis kommt der Landrat auf die Idee ach wir müssen jetzt mal digitalisieren.

00:13:17: Das lässt sich bestimmt gut sehen auf meiner Vita, auf meine Agenda.

00:13:21: wie ist das bei euch gewesen?

00:13:22: Wie seid ihr auf das Thema gekommen?

00:13:24: Tatsächlich wenn es von oben kommt dann braucht einen IT-Affinen Bürgemeister Landrat was auch immer.

00:13:37: kam es aus der IT, was auch nicht immer so ist.

00:13:40: Es ist eigentlich eher ein organisatorisches Thema und gehört ins Hauptamt oder einen Organisationsamt.

00:13:49: aber aufgrund dessen das ich nicht nur Verwaltung gelernt habe – Ich hab auf meinem Weg meinen Verwaltungsfachwert gemacht, habe aber auch mein Fachinformatiker gemacht vereinigen können und es ist wirklich nicht typisch, dass jemand aus der klassischen IT auch das Thema Digitalisierung bedient.

00:14:11: Also ein DIO ist nicht zwangfläufig, aber jetzt in Königsbrunn war's eben aufgrund meiner Person so und alle Innovations-Denarien gingen von meinem Team und mir aus.

00:14:25: Und dann ist natürlich die Aufgabe den politischen Entscheidungsträgern die Ideen zu präsentieren, auch dazu überzeugen.

00:14:33: In Zweifel habt ihr auch so was wie ein Kameran, der

00:14:36: muss

00:14:36: auch immer erzeugt werden davon dass Investitionen getätigt werden ist ja nicht einfach dann die ganze Welt um einen herum davon zu überzeugen das seine Ideen oder eure Ideen dann gut sind.

00:14:49: Ja tatsächlich hatte ich einen langjährigen Wegbegleiter unseren Kammer da der inzwischen im Ruhestand ist.

00:14:56: der sagte immer Ich seh' doch nicht den Astard, auf dem ich's erzähl'.

00:15:00: Also der hat sehr wohl verstanden

00:15:03: wie wichtig die

00:15:04: funktionierende IT ist.

00:15:06: Der wusste um seine Noten.

00:15:10: Sehr schön!

00:15:11: Jetzt ist das... Du hast es gerade schon so angesprochen.

00:15:14: Tatsächlich nennt das jetzt mal so die digitalen Reifegrade sind sehr unterschiedlich.

00:15:18: da kommt und wir hatten das jetzt grade in Bayern die Kommunalwahlen Da kommt dann im Zweifel ein neuer Landrat, eine neue Landräte hin.

00:15:27: Neue Bürgermeisterin, neuer Bürgemeister.

00:15:29: Man muss sich natürlich erst mal kennenlernen und so weiter.

00:15:32: Darf aber nicht davon ausgehen dass

00:15:35: die

00:15:36: politischen Entscheidungsträger und Würdenträger alle auch so IT-und digital affin sind wie man das selbst ist?

00:15:45: Und man hat ja auch noch einen Gemeinderat da der auch noch wichtige Funktionen hat Tatsächlich.

00:15:54: Wie gehst du grundsätzlich mit diesen unterschiedlichen digitalen Reifegraden um?

00:16:01: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, also zum einen kann ich natürlich jetzt den Fokus auf die eigene Stadt lenken aber auch über den Tellerrand hinaus schauen.

00:16:13: aufgrund unserer interkommunalen Zusammenarbeit.

00:16:16: Ich sehe bei unseren Nachbarn im Landkreis Augsburg ist ein sehr großer Landkreis mit sechsundvierzig Kreisangehörigen, Städten und Gemeinden an Verwaltungsgemeinschaften.

00:16:26: Da findest du wirklich alles von einem hohen Grad an Digitalisierung und IT bis hin zur gefühlten Steinzeit und deswegen ist es umso wichtiger dass man nicht hier das ganze gemeinsam anpackt weil es bestimmte Themen gibt die gehen einfach über die Stadtgrenzen hinaus, zum Beispiel das Thema Schule.

00:16:51: Es kann nicht sein dass wenn eine Familie aus Königsfronten aus einem High-Tech-Lassenszimmer umzieht im Dreißig du fährst dreißig wieder mit dem Auto und dann steht der Lehrer noch vor der grünen Tafel und kritzt halt mit einer Kreide.

00:17:05: Und deswegen ja

00:17:07: es gibt unterschiedlichste

00:17:09: Ausstattungsmerkmale auch in einer Stadt.

00:17:15: Ich finde im Landkreis Städte, da gibt es fünf Schulen und jede Schule hat eine andere Ausstattung.

00:17:19: Und deswegen wir brauchen ganz dringend eine Standardisierung der Schulleit.

00:17:27: Aber auch ein Standardangebot in den Verwaltungen wobei die Werkzeuge um diese Standards erfüllen zu können durchaus unterschiedlich sein können.

00:17:38: also wir schreiben nicht vor Ob jetzt die Software von der AKTB, vom Kommune oder sonst wem kommt.

00:17:46: Es muss für die Kommune passen aber es müssen dadurch die gleichen Ziele erreicht werden.

00:17:50: Du hast gerade das Schlagwort schon genannt für dass ihr auch bei der Stadt Königsbrunn so ein bisschen steht nämlich das Thema interkommunale Zusammenarbeit.

00:17:59: du bist nicht nur mit deinem Team für die Stadt Königsbrunn zuständig sondern mittlerweile auch für mehrere Rathäuser und auch Schulen.

00:18:07: vielleicht kannst du da den aktuellen Status nochmal kurz beschreiben, wie ihr da aufgestellt seid und wo auch vielleicht so da schon ein bisschen die Reise hingeht was da eure Pläne sind.

00:18:17: Ja wir betreuen aktuell sechs Rathäusern zwölf Schulen im Landkreis und die Nachfrage ist riesengroß denn kleinere Gemeinden mit dreitausend Einwohnern und fünfzehn Mitarbeitenden im Rathaus haben natürlich keine eigene IT.

00:18:36: Dort gibt es keinen Informationssicherheitsbeauftragten, es gibt keinen Datenschutzbeauftragt.

00:18:41: Es gibt niemanden der sich um die Themen Innovation, Transformation und Smart City kümmert ist auch verständlich.

00:18:47: wenn's nicht mal eine IT gibt dann sind natürlich die Digitalisierungsthemen erst recht nicht bedient.

00:18:53: Und Wenn du Verantwortung für eine Kleinstadt hast oder für eine Gemeinde Dann musst Du Allianzen schließen dann brauchst Du Partner und Idealerweise Versteht der Partner nicht nur IT, sondern auch Verwaltung und deswegen läuft es bei uns

00:19:13: richtig gut.

00:19:14: Weil die Kommunen, die wir betreuen sehr schätzen, dass wir nicht nur Bits-und Bytes verstehen, sondern wissen wie Verwaltung tickt.

00:19:24: Jetzt

00:19:24: ist das ja so... Auch da menschelt er's wieder!

00:19:29: Gerade in Deutschland ist das besonders ausgeprägt, finde ich, das Thema digitale kommunale Selbstverwaltung.

00:19:36: Da bin ich jetzt ja auf der einen Seite Bürgermeister eines kleinen Dorfes oder einer Kleinstadt und bin so ein bisschen der Herrscher, der König in meinem Dörfchen.

00:19:48: Und was mache ich natürlich ungern?

00:19:50: Ich gebe gerne Souveränität ab!

00:19:53: Also diese Selbstverwaltung.

00:19:55: ist es aber so dass wenn ich mit euch zusammenarbeiten möchte tatsächlich diese Vorbehalt hier erstmal abbauen muss, weil in Zweifel muss ich dem Herrn Bierding meine Computer-Betreuung auch die Computerbeschaffung im Zweifl meine Fortbildung in eure Hände ergeben.

00:20:21: Das kostet Geld das koste Zeit.

00:20:25: Ich habe vielleicht niemanden vor Ort, der hatte ich vorher auch nicht, weil ich ja gar kein IT Mitarbeiter hatte.

00:20:31: Natürlich liegt das Rationale alles auf der Hand, dass es total logisch ist, dass man zusammenlegen muss.

00:20:37: Aber emotional ist es wie gesagt gar nicht so einfach.

00:20:42: Jetzt erzähl mir doch mal wie gewinnt ihr denn heute die nächste Kommune oder wie habt ihr sie?

00:20:48: Die letzten Kommunen gewonnen damit, dass Sie mit euch zusammenarbeiten!

00:20:56: Das sind wir wieder beim Faktor Mensch.

00:21:00: Es ist die Basis für alles und sie heißt Vertrauen.

00:21:07: Es braucht eine Vertrauenskultur, und die entsteht nicht von heute auf morgen.

00:21:13: Wir haben das Glück, südlichen Landkreis von Augsburg seit vielen Jahren ein gemeinsames Denken etablieren zu haben.

00:21:27: Wir haben hier ein EU gefördertes Projekt, das nennt sich Begegnungsland Lechwerthach und da sind schon seit fünfzehn-zwanzig Jahren regelmäßig in Kontakt an die zwanzig Bürgermeister.

00:21:41: Die gemeinsam verschiedenste Projekte mit Fördermitteln aus der EU durchziehen.

00:21:47: Und obwohl das ein ganz anderes Thema ist hat das natürlich dazu beigetragen dass zwischen den Bürgemeistern eine Vertrauenskultur entstanden ist Und das hat unserem Projekt die Tür sehr, sehr weit aufgemacht.

00:22:03: Dass man eh miteinander redet und dass man da Vertrauen voll sozusagen auch zur Basis oder von der Menschung geschaffen hat.

00:22:11: Also wenn das eine klappt kann man auch über andere Themen sprechen nach dem Motto.

00:22:17: Ja wir haben zum Beispiel... Es ist ja in den Medien gewesen dieses Fruchtbade-Unglück in der Schweiz als dieser Club ausgebranntes und viele Menschen geschworen sind.

00:22:29: In Nachhinein hat sich herausgestellt, dass die Schweizer Kommune schon lange keine Brandschutzkontrolle durchgeführt hat.

00:22:40: Das ist ein Thema von vielen das man mit interkommunaler Zusammenarbeit bestens lösen kann.

00:22:50: wenn Wenn du jemanden nicht auslasten kannst, bekommst du im Normalfall keinen Profi für diese Aufgabe.

00:22:57: Und wenn sich aber viele kleine Zusammentholen dann erweckst daraus auch was Großes.

00:23:01: und wir haben zum Beispiel dem südlichen Landkreis für das Thema Brandschutz- und Feuerbeschau gemeinsam hier die Städte im Gemeinden eine Person eingestellt, die das ganze Jahr unterwegs ist und im Südlichenlandkreis diese Brandschutzkontrollen durchführt.

00:23:18: Das ist nur ein Beispiel von vielen.

00:23:21: kannst du alleine niemand auslassen, dann tut dich mit anderen zusammen.

00:23:26: Weil dann hast du die

00:23:28: Lösung.".

00:23:29: Also am Ende auch schon ein Leitspruch und Prinzip was man tatsächlich noch vorne stellen kann in jeder Diskussion.

00:23:36: Ich würde gerne nochmal auf das Thema Mehrwerte sprechen.

00:23:40: Was habe ich denn davon wenn nicht bitte Herrn Birling und seinem Team Zusammenarbeiten?

00:23:45: Und zwar einmal auf der Ebene der Kommunen.

00:23:48: Also, was bringt es mir wirklich?

00:23:50: Wir haben es gerade schon so ein bisschen andiskutiert.

00:23:53: Und dann gerne auch nochmal auf der Ebene der Stadt Königsbrunn oder deiner Abteilung deines Betriebes in Bezug auf das Thema Arbeitgeberattraktivität weil ist ja auch so ein Thema über dass wir schon Generationen lang sprechen Fachkräftemangel fehlende Attraktivitäten des Arbeitgebers öffentlicher Dienst.

00:24:19: Vielleicht kannst du da, also einmal die kommunale Ebene nochmal kurz erläutern und aber auch die Arbeitgeberebene noch mal beleuchten.

00:24:27: Ja sehr gerne!

00:24:30: Meilensteine der imbekommunalen IT-Zusammenarbeit Der Königsbrunner Standard.

00:24:36: Und wenn wir den bei dem von uns betreuten Kommunen so nach und nach hochziehen dann sind sie sehr happy.

00:24:45: Was gehört dazu?

00:24:47: Schulungen Zum DMS zum Beispiel.

00:24:51: Dann Netzwerk Modernisierung, wir beraten, wir beschaffen, installieren Migrationsthemen wie jetzt eben.

00:24:59: letztes Jahr ist Office und Windows End of Life gewesen.

00:25:03: und dann ja wir kümmern uns Wir beschaffen die Lizenzen, wir migrieren.

00:25:11: Das Thema Mailing letztes Jahr, auch hier Server.

00:25:17: Wir haben uns gekümmert.

00:25:19: wer es nicht macht bekommt vom LSI eine E-Mail.

00:25:23: ihr habt ne öffentliche IP Ihr seid nicht auf Stand.

00:25:28: Da kümmern wir und wir haben die Exchange Surfer der von uns betreuten Kommunen zu uns ins Rechenzentrum geholt.

00:25:35: Dadurch haben sie betreuten Kommunen auch einen No-Spam-Proxy bekommen, der Office-Anhänge in harmlose PDFs umwandelt.

00:25:47: Damit schon mal die Gefahr von Mall werden regelt vorgeschoben.

00:25:53: Dann etablieren wir eine automatisierte Softwareverteilung – da setzen wir Baramundi ein -, um die Fahrten so minimal zu halten wie noch irgendetwas nötig.

00:26:03: Wir haben ihnen eine Endpoint Security verpasst die entsprechend gemonitort wird und natürlich auch ganz wichtig, die Firewall-Mensch.

00:26:17: Erwehren ist also ein kontinuierliches Sicherheitsdraining.

00:26:23: wir haben von Kaspersky angefangen.

00:26:27: über SoSafe sind wir inzwischen bei NoBefore also beim dritten Anbieter.

00:26:31: du musst alle paar Jahre wechseln weil ansonsten die Lernmodule irgendwann langweilig werden.

00:26:39: Das ist so das Standardpaket.

00:26:43: Das muss man akzeptieren, wenn man von uns betreut werden will.

00:26:47: und das letzte Ziel was auch am meisten Arbeit macht bei der Einrichtung ist die Smartcard.

00:27:01: Es muss jetzt nicht unbedingt eine Smartcard sein aber die wichtigste Funktion Die versteckt sich ja in dem RFID-Chip auf dieser Smartcard.

00:27:13: und wir haben mit dieser Smart Card neben Zugang, Zeiterfassung, Authentifizierung an Multifunktionsgeläten, Follow with Printing etc.

00:27:27: Und elektronischer Signatur haben wir gekoppelt mit einer mindestens zwei Faktorauthentifisierung.

00:27:39: Und da sind wir jetzt bei der Akzeptanz und beim Mehrwert.

00:27:43: Wir haben die zwei Faktautwendifizierung gekoppelt mit einem Single-Sign on, und die von uns betreuten User müssen nicht mit Seventy Kennwörtern im Passwort Manager wahnsinnig werden sondern sie merken sich schlicht unbegreifend eine sechstelle Gepin.

00:28:03: Damit sind die sehr happy weil es unglaublich lästig ist Kernwörter zu pflegen.

00:28:11: Wie sagst du das?

00:28:15: Die ganzen Details, die du gerade genannt hast würde ich versuchen mal unter einem Schlagwort tatsächlich zusammenzufassen und das Schlag Wort ist mir in den Kopf gerade gekommen, es ist Professionalisierung.

00:28:31: Ja

00:28:32: also würdest du mitgehen?

00:28:33: Absolut

00:28:34: absolut!

00:28:35: Und wirklich auf einem sehr hohen Niveau, diese zwei Faktautentifizierung in Verbindung mit SingleSign on.

00:28:45: Die findest du sonst nur bei Großstädten oder Landratsämtern und bei den Kleinen keine Chance weil du brauchst die technische Infrastruktur, du brauchste die IT-Lamit dem jeweiligen Knowhow.

00:29:01: das kannst Du als Kleinstadt in keinster Weise leisten.

00:29:07: Deswegen braucht es Partnerschaften.

00:29:10: Sehr schön!

00:29:11: Kommen wir zu dem anderen Thema, was ich gerne noch ansprechen wollte und zwar dem Thema Arbeitgeberattraktivität.

00:29:18: Und tatsächlich ist es so bei mir jetzt ziemlich genau zwanzig Jahre her dass Ich Workshops angeboten habe für Employer Branding für den öffentlichen Diebst.

00:29:31: Und damals gab's, da hab' ich in Hamburg gearbeitet beim großen Verlag Und ich habe das

00:29:38: tatsächlich

00:29:39: als Werkzeug genutzt, um natürlich auch mit Kunden in den Gespräch zu kommen.

00:29:43: Die ersten drei vier Workshops waren wunderbar gebucht.

00:29:46: danach war die Nachfrage irgendwie nicht mehr da Deutschland bleibt.

00:29:52: Es war aber auch damals schon abzusehen dass wir ein Problem haben werden also gerade im öffentlichen Dienst nämlich das demografische Problem.

00:30:03: Vorher sagen in die Zukunft häufig unsicher sind ist klar, aber wenn es um Demografie geht dann ist es relativ einfach.

00:30:10: So das heißt dieses Thema des Fachkräftemangels mangeln der Arbeitgeber Attraktivität.

00:30:15: ich habe es vorhin schon gesagt seit Generationen dass es nicht gelogen ist es präsent und ihr habt auch einen Weg gefunden tatsächlich.

00:30:24: Aber das zu adressieren und das interessiert mich auch nochmal besonders Dass ihr ja Nicht nur anderen zeigt wie's geht sondern selber auch tatsächlich voranschreitet.

00:30:37: Auf Englisch heißt es, practice what you preach und deswegen gerne führe das nochmal aus wie ihr als Arbeitgeber aufgestellt seid und was ihr auch im Laufe der Jahre geändert habt.

00:30:51: also wenn du zu uns reinkommst und das bestätigen mir alle Besucher dann meinst du du bist bei einem jungen Startup-Unternehmen und nicht in irgendeiner verstaubten Kommunalverwaltung.

00:31:02: Wir haben vor zwei Jahren dieses Gebäude bezogen, das uns genügend Raum lässt auch noch uns personell verstärken zu können.

00:31:14: Und wir haben von Anfang an geplant hier ein New Work Konzept umzusetzen d.h.

00:31:24: Desk Sharing keine festen Arbeitsplätze modernste Einrichtungen und mit Profis geplant und umgesetzt.

00:31:35: Aber auch hier war es wichtig, ob jetzt das die Phonebox oder die Auswahl der Schreibtasche war.

00:31:43: Ich habe das Team mitgenommen und sie nicht irgendwann am Tag X in neue Räumlichkeiten geschubst sondern die waren von Anfang an dabei und hatten hier auch die Möglichkeit sich mit einzubringen Und das war ein Gemeinschaftsprojekt.

00:32:05: Natürlich braucht es jemanden, der den Mut aufhat und die die Skiführt.

00:32:08: aber du musst die Leute mitnehmen dann entsteht am Ende auch das wo sie sich wohlfühlen.

00:32:16: Jetzt ist meine Wahrnehmung auch nicht nur von eurem Gebäude Nicht nur von euch als Arbeitgeber sondern auch von der Arbeitsauftattung her auch so dass die Leute nicht mit den Faxgeräten unter dem Arm bei euch rumlaufen Ihr ja schon auch dafür sorgt, dass eure Kolleginnen und Kollegen alle mit modernen Arbeitsgeräten auch aufgestattet sind.

00:32:39: Kannst du da nochmal vielleicht kurz was zu sagen wie ihr da aufgestellt

00:32:41: seid?

00:32:42: Also zum New Work-Konzept, da gehört ein Callerraum für einen First Level Support.

00:32:50: Wir haben den Fokusraum für konzentriertes Arbeiten Wie z.B.

00:32:55: Patchen von Servern

00:32:56: etc.,

00:32:57: wo man nicht ständig von Kollegen an vom Telefon gestört werden will.

00:33:00: Wir haben ein Open Space, wo viele Menschen in den großen Raumbüro arbeiten.

00:33:05: Aber immer mit entsprechend Schwallschutz in der Architektur.

00:33:09: aber da kann man sich austauschen.

00:33:12: wir haben Orte der Kollaboration und Begegnungen also die Küche und was dazu gehört.

00:33:21: Und das alles zusammen plus die Technik schafft dann so einen Wohlfühlklima.

00:33:31: Jeder von uns hat ein Laptop, an allen höhenverstellbaren Schreibtischen mit zwei Curved-Monitoren befindet sich eine Dockingstation und alles was ich brauche ist den USB C Stecker in meinen Laptops zu stecken.

00:33:45: Und egal wo ich setze, ich habe überall die gleichen Arbeitsbedingungen.

00:33:49: Wir haben auch die Möglichkeit Schreibtische zu buchen.

00:33:52: Ich kann auch Räume buchen.

00:33:55: Das geht über Displays, die neben der Zimmertür hängen aber es geht auch über Outlook.

00:34:01: Und wenn jetzt ein Projekt ansteht, wo die Schul-IT Hilfe vom Netzwerkteam braucht und vielleicht auch noch jemanden vom Service fürs Ausrollen.

00:34:11: Dann sperren sie sich halt mal einen Tag in den Raum ein und arbeiten dann aus unterschiedlichsten Teams kommend zusammen.

00:34:21: Diese Flexibilität hast du nur bei diesem Raumkonzept.

00:34:25: Also auch da seid ihr Wege gegangen und habe die hab die beschritten auch tatsächlich natürlich auch wieder mit Investitionen verbunden.

00:34:33: das heißt dieses der Rückhalt aus der Politik, aus der Verwaltung, aus kamerei ist wichtig.

00:34:39: Aber diese mehr Werte die man dadurch hat sind tatsächlich ja in eurem Fall tatsächlich begreifbar und begehbar kann man tatsächlich so sagen absolut

00:34:53: Ich bekomme Initiativbewerbungen.

00:34:55: Also es ist die Attraktivität des Arbeitsplatzes, die spricht sich rum.

00:35:02: Das Ganze natürlich in Verbindung mit der Möglichkeit auch mobil arbeiten zu können was noch nicht in allen Kommunalverwaltungen angekommen ist.

00:35:11: aber ich habe zwei Töchter die haben sich die letzten Jahre auf verschiedene Stellen beworben Und die haben mir Klippung klar gesagt, einem Arbeitgeber der Mobilisarbeit nicht anbietet.

00:35:28: Da bewerben sie sich erst gar nicht und das ist auch ein wichtiger Punkt.

00:35:33: da mussten wir unseren Bürgermeister auch erstmal davon überzeugen dass das

00:35:39: zur Aktivität

00:35:40: des Arbeitsplatzes gehört.

00:35:44: um hier den Fachkräftemangel entgegenwirken zu können braucht es einen modernen und attraktiven Arbeitsplatz.

00:35:55: Hast du schon ein schönes Schlusswort, lieber Manfred?

00:35:58: Wir kommen tatsächlich so langsam zum Ende unseres Gesprächs auch weil wir noch Stunden lang glaube ich weiter sprechen können.

00:36:05: Wir haben uns.

00:36:06: für diese Phase unseres Gespräch ist noch eine weitere Rubrik ausgedacht die heißt entweder oder Auch hier bitte ich um eine kurze Antwort Du musst dich nicht zwingend für entweder Entscheiden, kannst du auch sagen was für ein Quatschschmiedel.

00:36:24: Darauf geht es gerade ich ja, sondern viel mehr ist wichtig das Punkt, aber bist du bereit für diese Fragen?

00:36:31: Geht mein Bestes!

00:36:32: Ja gut starten wir die Rubrik entweder oder digitalisieren bestehender Prozesse oder Prozisse neu denken

00:36:41: Neu denken Alles andere verstärkt nur eingestaubte Prozese und Das braucht keiner

00:36:53: Individuelle Lösungen oder Standardisierung?

00:36:57: Fast immer Standardisierung.

00:36:59: Natürlich kann es auch mal eine exotische Verwaltungsleistung geben, die man dann individuell gestalten muss aber im Prinzip Standard.

00:37:07: Zentrale IT-Services oder dezentrale Verantwortung?

00:37:13: Zentrale It Services gekoppelt mit Vorort Service.

00:37:17: Schöne Antwort, danke!

00:37:18: Überzeugen durch Argumente oder animieren durch Beispiele.

00:37:25: Denken in die Kombination.

00:37:27: Best practice.

00:37:27: Beispielen sind sehr, sehr wichtig aber natürlich schaden auch gute Argumente nicht.

00:37:35: Stabilität sichern oder Innovation vorantreiben?

00:37:40: Beides!

00:37:41: Ich brauche stabilität weil die Leute sollen sich auf die Arbeit konzentrieren und nicht auf IT-Probleme in eine moderne Verwaltung des Thema Innovation, Transformation und Smart CD.

00:37:56: Einen habe ich noch?

00:37:57: Kleine Schritte oder große Visionen.

00:38:04: Eine große Vision kann man auch mit kleinen Schritten erreichen.

00:38:08: Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

00:38:11: Das ist aber jetzt wirklich das beste Schluss vor.

00:38:14: Vielen Dank lieber Manfred Dass du diesen Spaß mitgemacht hast.

00:38:18: vielen dank dass du dieses Gespräch mit gemacht hast mit Mensch digital.

00:38:22: Ich habe wieder, und das ist das was mich so freut viel gelernt.

00:38:26: Obwohl wir schon soviel uns ausgetauscht hatten im Vorfeld auch heute wieder für mich spannend zu sehen wie ihr überhaupt euren Weg begonnen habt wo ihr heute steht und wo die Reise auch für euch hingehen soll und was man tatsächlich auch für Faktoren Erfolgsfaktoren kritische Faktor berücksichtigen muss um ja einen Hoffnungsträger für die Verwaltungsdigitalisierung, zu seilig zu Tiere hier nochmal aus der Zeitung.

00:38:55: Vielen Dank lieber Manfred, dass du dir die Zeit genommen hast für dieses Gespräch.

00:38:59: Sehr sehr gerne und ich finde es auch gut, dass es Menschen wie dich gibt, die die Verwaldungen objektiv beraten und an die Hand nehmen gerade für Verwaltungen, die

00:39:14: sich

00:39:15: auf dem Weg machen wollen aber noch keinen Digitalisierungs-Kümmerer haben.

00:39:21: Braucht es Partner wie dich, also deswegen auch.

00:39:25: Gebe ich gerne zurück?

00:39:26: Vielen Dank für die Blumen!

00:39:28: Tun wir sehr gerne... Du hast es am Anfang gesagt, du bist glücklich da wo du bist mit dem was du tust.

00:39:37: und komm mir nochmal ganz kurz vielleicht zu diesem Fazit Mensch digital.

00:39:41: Ich glaube das ist ein extremer Erfolgsfaktor.

00:39:44: Ich habe das große Glück dass bei mir genau so tun zu dürfen, was ich gerne mag.

00:39:49: Und deswegen ist das sicherlich ein wichtiger Erfolgsfaktor wenn wir über das Thema digitale Transformation und die Menschen darin sprechen.

00:39:58: Definitiv Freude an der Arbeit, produziert Qualität in der Arbeit!

00:40:03: Sehr schön.

00:40:04: Herzlichen Dank Siebermanfred für das tolle Gespräch.

00:40:08: Alle Infos und Links zur unserer Folge finden sie in den Show Notes.

00:40:12: Wenn Ihnen unser Podcast gefällt abonnieren Sie uns gern und geben uns eine Bewertung.

00:40:16: Unser Format heißt Mensch digital.

00:40:18: Uns ist die erfolgreiche Gestaltung unserer digitalen Arbeits, Lebens- und Lernwelten ein wichtiger Antrieb.

00:40:24: Deswegen verabschiede ich Sie gerne und bedanke mich bei Ihnen fürs Zuhören und Zuschauen.

00:40:29: Bei aller Digitalisierung bleiben sie menschlich.

00:40:31: Vielen Dank.

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