Digitale Unterstützung für pflegende Angehörige mit Nina Henkels & Andreas Kiefer (BARMER)

Shownotes

Nina Henkels und Andreas Kiefer (BARMER) sprechen darüber, warum Pflege längst ein gesellschaftliches Thema ist, welche Rolle digitale Angebote wie der BARMER Pflegecoach und die Qualifizierung für Nachbarschaftshilfe spielen und weshalb digitale Lösungen persönliche Unterstützung nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen. Ein Gespräch über Verantwortung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Frage, wie Digitalisierung Menschen in herausfordernden Lebenssituationen entlasten kann.

Themen

  • Pflege digital unterstützen – Chancen und Grenzen digitaler Angebote
  • Der BARMER Pflegecoach als digitale Wissensplattform
  • Nachbarschaftshilfe qualifizieren und stärken
  • Pflegende Angehörige entlasten und sichtbar machen
  • Digitalisierung als Ergänzung persönlicher Unterstützung

Credit Host/Produzent: Martin Schmiedel, GFKD AG, Schnitt: GFKD AG

Quellen www.barmer.de/pflege www.barmer-pflegecoach.de www.barmer-nachbarschaftshilfe.de www.barmer.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei Mensch Digital, dem Podcast zu Mensch und Digitalisierung.

00:00:05: Wir sprechen mit Digitalexpertinnen und Experten über ihre Erfahrungen und zeigen wo digitale Transformation heute schon gelingt – wer sie gestaltet wie sie wirkt und was wir daraus lernen können.

00:00:19: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mensch Digital!

00:00:23: Mein Name ist Martin Schwidl.

00:00:25: als Gastgeber dieses Formats spreche ich mit Menschen die den digitalen Wandel mitgestalten offen axisnah und mit dem Blick aufs Wesentliche, den Menschen hinter der Veränderung.

00:00:36: Denn ich bin überzeugt, Digitalisierung ist dann erfolgreich wenn sie unser Arbeiten und unser Leben wirklich besser macht und nicht komplizierter.

00:00:44: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mensch Digital!

00:00:49: Meine heutigen Gäste sind Andreas Kiefer und Nina Henkels vom Der Barmer.

00:00:54: Mit ihnen spreche ich heute über ein Thema das uns in unserem Leben – mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später allen begegnen wird, dem Thema Pflege.

00:01:05: Andreas und Nina engagieren sich hier mit großer Leidenschaft und haben Angebote entwickelt wie wir uns als Teil der Zivilgesellschaft einbringen können oder als pflegende Angehörige Unterstützung erhalten – und das alles mit digitalen Tools!

00:01:18: Darüber wie die Barmer dabei hilft?

00:01:21: Sich zu informieren und sich zu engagieren spreche ich heute mit Nina und Andreas.

00:01:26: herzlich willkommen!

00:01:27: Liebe Nina, liebe Andreas

00:01:30: Hallo lieber Martin, schön dass wir bei dir sein dürfen.

00:01:33: Hallo!

00:01:34: Seid euch doch gerne einmal kurz vor ihr könnt das viel besser als ich selbst und erzählt uns mit welchen Themen ihr euch beschäftigt.

00:01:42: Ja mein Name ist Andreas Kiefer.

00:01:43: Ich komme ursprünglich aus der Pflege und bin dann irgendwann bei unserer Barma gelandet.

00:01:50: Wir kümmern uns beide barma um das Thema fliegende Angehörige wie du schon gesagt hast Und zwar um die Unterstützung und Entlastung dieser Zielgruppe mit verschiedenen Produkten Unter anderem auch mit digitalen Produkten wie unserem Babafliege-Code oder dem neuen Portal für die Qualifizierung von Nachbarschaftshelferinnen und Helfern.

00:02:08: Wir machen aber auch ein Präsenzseminar vor Ort in Batassumsorf, wo in vier Tagen dann die fliegenden Angehörigen in verschiedenen Workshops und Formaten sich Entlastung finden können und eine Auszeit finden können.

00:02:26: also alles was wir tun hat damit zu tun, diese Zielgruppe zu unterstützen und das dann Angebote für die Zielgruppen zu entwickeln.

00:02:35: Ganz genau!

00:02:36: Mein Name ist Nina Henkels.

00:02:38: ich bin Erziehungswissenschaftlerin und gemeinsam mit Andreas zuständig für das Thema Unterstützung pflegender Angehöriger bei der Warmer.

00:02:48: Zu unserem Aufgabengebiet gehört auch die Organisation oder das Schließen von Verträgen für Pflegekurse.

00:02:54: Es gibt ja die Möglichkeit, sich auch als pflegende Angehörige oder Ehrenamtliche zu qualifizieren, sich Unterstützung zu holen für die Pflege und auch das ist unser Thema.

00:03:06: Ja spannend also.

00:03:07: ich freue mich sehr dass wir uns heute unterhalten.

00:03:11: Vielen Dank für eure Zeit.

00:03:13: jetzt muss ich als Baba Junge und Wuppertaler Junge er auch.

00:03:18: Ich kenne die Barbara selber auch sehr, sehr gut.

00:03:21: Das ist der erste Anknüpfungspunkt den wir haben.

00:03:24: Den zweiten ist tatsächlich Wir waren Medienpartner von der GFKD aus bei der Verleihung des Digital Responsibility Awards und das habt ihr gewonnen.

00:03:35: Da erkennen wir uns persönlich Und tatsächlich Ist uns dieses Thema der digitalen Verantwortung ja auch Persönliches anliegen als Als Firma Und gerade euer Thema und gerade weil wir alle tatsächlich haben auch im Vorgespräch schon zu gesprochen, ja auch persönlich und privat mit dem Thema Pflege zu tun haben werden.

00:03:58: Das ist nun mal so.

00:04:00: Und ich auch schon persönlich betroffen war von der Thematik und den Aufgaben die damit einhergehen.

00:04:07: Hier ist es tatsächlich für mich eine große Freude dass ihr heute bei mir seid in diesem Podcast Format und widersprechen was ihr denn so macht.

00:04:17: Zum Einstieg haben wir uns eine Rubrik einfallen lassen.

00:04:22: Die heißt schnell gefragt, kurz geantwortet.

00:04:24: Seid ihr bereit da kurz mitzumachen liebe Nina?

00:04:26: Lieber Andreas!

00:04:28: Ja klar spannend!

00:04:31: Da hatten wir Ladies First mit Nina.

00:04:33: was war dein erster Kontakt mit dem Thema Pflege beruflich oder privat?

00:04:40: Bei mir war es tatsächlich privat.

00:04:41: ich war sechzehn-sebzehn meine Oma wurde pflegebedürftig und zog bei uns ein

00:04:47: Also, von

00:04:47: meiner Mutter gepflegt.

00:04:49: Diese bestätigt auch in jüngeren Jahren.

00:04:52: tatsächlich kann uns das auf jeden Fall schon begegnen.

00:04:55: Andreas wie sah das bei dir aus?

00:04:57: Ja bei mir war es tatsächlich in erster Linie beruflich Obwohl ich aus einer Familie komme.

00:05:03: meine Mama ist auch schon kein Sprecher gewesen aber ich war halt früher professionelle Fliegekraft und hatte da den Einstieg dann eher im professionellen Bereich.

00:05:11: genau

00:05:12: Sehr gut.

00:05:12: Aber da sieht man noch die unterschiedlichen Bührungspunkte einsteigen die man da so haben kann.

00:05:19: Nina, wenn wir über Pflege oder Pflege zu Hause sprechen was überrascht denn da die Menschen deiner Erfahrung auch am meisten?

00:05:30: Am überraschendsten ist glaube ich wie vielschächtig Pflege Zuhause ist dass es eben nicht immer nur die gebrechliche alte Dame der Gebrechlichkeit her ist sondern das ganz ganz viele unterschiedliche Konstellationen möglich sind In den Pflege passieren.

00:05:49: Ich gehe da später gleich nochmal drauf ein, weil da habe ich mindestens zwei Nachfragen dazu.

00:05:53: Andreas digital oder persönlich?

00:05:57: Wo brauchen Menschen im Pflegekontext zu Erstunterstützung?

00:06:02: Das kommt auch ein bisschen darauf an wer pflegt oder wen man ansprechen will.

00:06:06: Ich glaube es braucht beides als Angebote damit man eben in dem Medien mit jemandem unterwegs ist dann für sich was finden kann an Unterstützung.

00:06:19: Nina, ab wann wird aus Helfen eigentlich Fliege?

00:06:26: Das ist jetzt eine schwierige Frage.

00:06:28: Im Zweifelsfalle wird es offiziell Pflege sobald ein Pflegegrad festgestellt wurde.

00:06:35: dann hat das Kind einen Namen.

00:06:37: Auch da kommen wir gleich nochmal nach und gehen ja noch mal vertieft rein.

00:06:41: aber danke damit kann ich erstmal arbeiten.

00:06:46: Noch mal die Abgrenzung, Andreas wieder in deine Richtung.

00:06:49: Wir haben Nachbarschaftshilfe als Thema wir haben pflegende Angehörige als Thema und wir haben aber auch ja professionelle Pflege als Thema.

00:07:00: Wo sind da die Einstiege?

00:07:03: Ergänzungen?

00:07:04: Abgrenzungen?

00:07:05: wie würdest du das sortieren?

00:07:08: Also ich würde sagen die Nachbarschaffshilfen kann immer eine Ergätzung zu der häuslichen Pflege Und die professionelle Pflege ist da sicherlich so ein bisschen raus, insofern als dass die häusliche Pflege eine andere Realität hat.

00:07:23: Dass die professionell Pflege, da werden wir sicher auch heute nochmal kurz drüber sprechen.

00:07:28: aber ich würde sagen also wenn mir jetzt fragen wie die Nachbarschaftshilfe zum Beispiel eingeordnet ist das ist auf jeden Fall eine Ergänzung hier sich glaube nicht dass es als Einstieg gesehen wird kann das Nachbarschaushelfen jetzt zb dann irgendwann in der Pflege landen weil sie dort eingestiegen sind?

00:07:43: das denke ich eher nicht

00:07:45: Okay.

00:07:46: Letzte Frage in der Rubrik geht nochmal an Nina, ihr seid mit diesen unterschiedlichen Programmen unterwegs und Initiativen.

00:07:56: Kannst du überhaupt sagen zwischen welchen Altersgruppen Unterstützung am häufigsten stattfindet?

00:08:04: Also wer hilft da wehnen?

00:08:06: also das klassische Bild ist natürlich eine Person wird älter braucht Unterstützung braucht Pflege entweder von der Partnerin, dem Partner oder von den Kindern versorgt.

00:08:20: Das ist vermutlich die häufigste Konstellation.

00:08:23: Genauso gibt es aber auch jüngere Paare, die sich gegenseitig pflegen.

00:08:28: Es gibt Eltern mit eingeschränkten Kindern, die ihre Kinder pflegend teilweise von Geburt an... ...es gibt Freundeskreise, die sie sich gegengezeitig pflege.

00:08:38: Also es gibt praktisch nichts was es nicht gibt.

00:08:41: Aber das häufigste ist wahrscheinlich die klassische Pflege von alternden Eltern oder

00:08:47: Partnern.

00:08:49: Okay,

00:08:49: danke schön!

00:08:50: Ja vielen Dank für den Einstieg.

00:08:53: Jetzt ist nochmal für mich wichtig auch zu verstehen und zu hören was ihr denn da eigentlich macht.

00:08:59: bei der Barreuth.

00:09:00: Können wir sagen, das lernt dem Kasse, die soll halt die Rezepte bezahlen und gut ist ne?

00:09:05: Aber nein... Ihr seid tatsächlich als Unternehmen, als Organisation aktiv und ich weiß es auch weil wir jetzt schon häufiger miteinander gesprochen haben.

00:09:14: ihr seid persönlich auch unglaublich engagiert in diesen Programmen.

00:09:19: Und diese Programme bitte ich euch nochmal kurz vorzustellen.

00:09:24: was macht ihr denn da eigentlich wenn über Nachbarschaftshilfe und pflegende Angehörige sprechen?

00:09:31: Ja also wir haben verschiedene Dinge.

00:09:33: Ich würde jetzt mal auf die beiden digitalen, hauptsächlich Digital-Dinge eingehen, die wir... Also Angebote, die Wir haben neben den vielen anderen, die Sie haben.

00:09:41: Das ist einmal unser Barma Pflegecode.

00:09:43: Den haben wir vor ein paar Jahren schon aufgesetzt und begonnen weil wir einen Portal haben wollten wo fliegende Angehörige online zu den Zeiten in denen das möglich ist auch im Kontext der Pflege Zuhause wenn ich dann halt die Möglichkeit habe mich immer hinzusetzen mir Wissen zu bekommen, mehr und mehr Wissene anzueignen.

00:10:04: Und auch Entlastung zu erfahren.

00:10:06: das war uns sehr wichtig.

00:10:07: Wir haben dann eben eine offene Plattform geschaffen mit verschiedenen Modulen zu Themen von pflegenden Angehöhigen die wir aus unserem Seminar zum Teil mitgenommen haben wo wir ja mit pflegenen Angehögen zusammen sind.

00:10:21: Mehrmals im Jahr und dann auch gesehen haben wo da Bedürfnisse sind wo Fragen entstehen in welchen Themenbereichen pflegeende Angehörige Bedarf haben an Aufklärung und dann Information.

00:10:31: Und haben da diesen Pflegekurs entwickelt, der ist offen, der is unabhängig von irgendwelchen Zugehörigkeiten zu der Kasse oder wie auch immer kann jeder sich auch ohne Registrierungen einfach draufgehen und sich das anschauen und diese Module durchgehen.

00:10:46: Da haben wir bewusst darauf geachtet dass es eine gewisse Transformation digital nach Analog gibt also wirklich aus den Modulen heraus Sachen dann zu Hause direkt umsetzen kann, also sagen wir jetzt das Modul angeguckt.

00:11:01: Jetzt stehe ich auf vom Rechner oder von dem Sofa mit meinem Smartphone liegt das hin und sage jetzt probieren wir das hier mal, jetzt verändern wir was im Wohnraum, jetzt machen wir hier etwas... Und dann erfahre ich direkt ach wenn es geht leichter hier zuhause zum Beispiel im Umgang mit den minzellerkrankten Menschen die zu hause rumlaufen zb.

00:11:16: Das andere Produkt ist der Online-Kurs Nachbarschaftsziel.

00:11:20: für den haben wir Jetzt relativ neu und da haben wir ja auch den Digital Responsibility Award für bekommen, worüber uns sehr gefreut haben.

00:11:28: Den haben wir gemacht weil wir gesehen haben gerade auch über die Pandemie dass es einen sehr großen Bedarf an Nachbarschaftshilfe gibt.

00:11:35: aber das ist da so ein bisschen in der Qualifizierung der Nachbarschaushälfende sehr unterschiedlich zugeht.

00:11:42: also es gibt im jeden Bundesland unterschiedliche Voraussetzungen.

00:11:45: wie kann ich Nachbarschaffshelferin oder Nachbarsschaftshelver werden?

00:11:49: Und wir wollten das Ganze bündeln und die Möglichkeit gestalten, dass man das online machen kann.

00:11:54: Und dass man es halt für jedes Bundesland so hat wie's notwendig ist.

00:11:58: Weil jedes Bundeslands hat andere Voraussetzungen.

00:12:01: Nicht in jedem Bundesland gibt es überhaupt die Möglichkeit... ...und in den Bundesländern, in denen es die Möglichkeit gibt,... ...dass man Nachbarschaftshilfe erbringt, die man sich jetzt auch nicht so vorstellen darf hier zum Beispiel wenn sich Nachbarn zusammen tun um einen Straßenfest zu organisieren sondern Da geht es wirklich darum, dass man eine Pflegeleistung, nämlich den Erlastungsbetrag nutzen kann.

00:12:20: Eine Geldleistung um dann die Nachbarschaftshäfern, die dann zu Hause die pflegebedürftigen Insofern unterstützen das sie zum Beispiel in Vorlesen mit Infazieren gehen und so weiter.

00:12:30: Dann da eine kleine Entschädigung geben können und somit auch die pflegenden Angehörigen erlastet werden wenn dann pro Tag ein zwei Stunden jemand da ist der den pflegbedürftigem sozusagen mit ihm was unternimmt.

00:12:41: Und dann haben wir eben dieses Portal gemacht.

00:12:45: Da kann ich jetzt, wenn ich in einem Bundesland bin, indem es Nachbarschaftshilfe gibt und indem ich dafür einen Kurs brauche, kann ich mich da registrieren.

00:12:54: Alles natürlich auch kostenlos.

00:12:56: Kann das Modul durchgehen, bekomme ein Zertifikat, wenn Ich den Test bestanden habe und kann mich dann anerkennen lassen als Nachbarschachtshelfer.

00:13:04: Das sind die beiden digitalen Plattformen, die wir haben.

00:13:08: Superklasse für die Erläuterung!

00:13:11: Das hab' ich so mal besser verstanden haben wir ja einen Podcastformat, das heißt Mensch Digital.

00:13:17: Und gerade bei der Pflege

00:13:19: bzw.,

00:13:20: wenn es dann persönlich wird gibt's ja häufig die Diskussion über Grenzeneinsatzmöglichkeiten von digitalen Tools oder auch digitalen Werkzeugen und ich nehme doch mal ein ganz anderes Beispiel darüber wie jetzt gar nicht besprochen haben.

00:13:36: Ich habe schon Pflegeeinrichtungen besucht in denen waren auch Roboter im Einsatz Tagespflegeeinrichtung, wo die Roboter tatsächlich Gymnastik mit den Besucherinnen und Besuchern gemacht haben.

00:13:49: Und das ist ja schon eine interessante Diskussion.

00:13:55: Gerade weil wir eben über Mensch digital sprechen, den Menschen im Digitalen, ist es für mich interessant eure Meinung nochmal zu hören.

00:14:01: Wo seht ihr denn die Grenzen von den Einsatzmöglichkeiten?

00:14:07: Von digitalen Werkzeugen?

00:14:10: Das eine ist der Onlinezugang auch für die Nachbarschaftshilfe.

00:14:14: Ich muss ja auch erst mal mich anmelden, muss mich zertifizieren und so weiter.

00:14:19: Und auf der anderen Seite was habe ich denn davon dass sich digitale Tools einsetzt?

00:14:24: Das wäre vielleicht ne Frage an Nina.

00:14:27: Also die Frage was ich davon habe ist natürlich unterschiedlich je nach dem was ich möchte.

00:14:34: wenn ich Nachbarschaffshelferin werden möchte dann profitiere ich von diesem digitalen Tool in der Form, dass sich einfach eine ganz, ganz niedrigschwellige Möglichkeit habe das Engagement, was ich bringen möchte.

00:14:48: Das gesellschaftliche Engagement in die Tat umzusetzen.

00:14:51: Ich hab' einfach einen Werkzeug in der Hand und kann das nutzen, um mein Ziel zu verwirklichen.

00:15:00: Wenn es um pflegende Angehörige geht Dann ist das natürlich viel schichtiger.

00:15:07: Da ist die Grenze immer dann erreicht, wenn ich eine persönliche Unterstützung brauche.

00:15:13: Wenn ich ein Beratungsgespräch brauche, wenn nicht emotionalen Support

00:15:17: brauche.".

00:15:19: Also der Pflegecoach hat das Anliegen Informationen zu bündeln Zeit zur ersparen Anregung zu geben und der soll im besten Falle als seriöse Infokwelle dienen damit ich eben in einer Situation, in der ich belastet bin und überhaupt keinen Kopf dafür habe mich mit irgendwelchen Dingen zu beschäftigen die organisatorischer Art sind.

00:15:42: Davon hab' ich sowieso genug.

00:15:44: aber ich brauche ganz dringend Informationen um meine Pflegesituation handeln zu können und dafür habe ich dann da eine Möglichkeit das vorsortiert mir präsentieren zu lassen Eine passende Beratungsstelle zu meinem Anliegen.

00:16:03: Also ich finde das persönlich, jetzt werde ich mal ganz kurz privat und persönlich extrem wertvoll und frag mich warum ist das nicht allen bekannt?

00:16:12: beziehungsweise bzw.

00:16:13: wieder auf mich persönlich?

00:16:15: Ich hätte das auch gerne gewusst als es bei mir in der Familie dann halt auch so einem Pflegefall kam weil man ist tatsächlich ja egal ob das jetzt ein schleichender Prozess ist oder eben einen akuter Prozess, z.B.

00:16:32: Schlaganfall ne?

00:16:34: Oder ein Schleichenderprozess wie zum Beispiel bei der Demenz.

00:16:39: erstmal nicht kompetent im Sinne von Fachwissen.

00:16:45: welche Regeln gibt es eigentlich bei der Pflege?

00:16:47: Stichwort Pflege gerade alleine was an wen muss ich mich wenden?

00:16:53: wo ist die Telefonnummer die ich anrufen kann?

00:16:56: Was gibt es für Rechte, aber vielleicht auch Pflichten?

00:16:59: Das ist ja sehr vielschichtig und komplex.

00:17:03: Hattest du vorhin auch schon gesagt Nina?

00:17:05: Und auf der einen Seite halt mega emotional wenn das um meine Familienangehörigen geht.

00:17:10: und diese Angebote die ihr da macht egal ob das jetzt die Nachbarschaftshilfe ist oder eben der Pflegecoach sind am Ende eine private Initiative einer Krankenversicherung mit ganz viel Leidenschaft von euch vorangetrieben, persönlich.

00:17:31: Wie ordnet ihr das ein?

00:17:34: Ich nenne es jetzt mal Missverhältnis zwischen Es betrifft uns oder wird uns alle einmal betreffen auf der einen Seite unglaublich komplexe Regulatorik auf der anderen Seite und trotzdem ist es nur ein Anführungszeichen freiwilliges Angebot was ich toll finde dass es das gibt.

00:17:50: Vielleicht könnt ihr da zwei Sätze noch zu sagen, wie auch eure Motivation war oder eure Erfahrungen mit den vielen Versicherten, die ihr ja in der Krankenversicherung

00:18:01: habt.

00:18:01: Es ist nicht wirklich ein freiwilliges Engagement.

00:18:04: Im SGB Elf steht drin das jede Pflegekasse verpflichtet ist, Angebote zur Qualifizierung und zur Entlastung pflegender Angehöriger bereitzuhalten.

00:18:16: Jetzt muss ich dich kurz unterbrechen, Liebner.

00:18:18: Manche machen das und befolgen dem Text und sagen, okay hier ist ein PDF online.

00:18:25: Und andere gehen einen Schritt weiter so wie ihr.

00:18:29: Das ist auch das was ich meinte ne?

00:18:33: Ja das hängt natürlich an den Möglichkeiten die einem jetzt in unserem Fall die Arbeitgeberin auch einräumt.

00:18:39: Es hängt davon ab für wie wichtig wird dieses Thema auch bei der einzelnen Kasse gehalten.

00:18:49: Ja, auch Manpower setzt man in dieses Thema.

00:18:54: Und das ist bei uns traditionell so gewachsen dass das Thema eine große Bedeutung hat und dass wir viele Produkte in dem Bereich anbieten.

00:19:05: Andreas du wolltest auch was sagen dazu?

00:19:08: Du hattest ja auch ein bisschen darauf festgelegt auf die Frage ausgerichtet dahingehend warum ist jeder davon betroffen aber es im Gespräch auch vielleicht gesellschaftlich so sehr, dass man solche... das hat einfach glaube ich damit zu tun, diese Entscheidung dazu fliegende Angehöriger zu sein wird in den seltensten Fällen bewusst getroffen.

00:19:31: Das ist einfach, man macht das einfach und es wird erwartet!

00:19:34: Es wird gesellschaftlicher erwartet, es wird familiär erwartet.

00:19:37: Es wird meistens von den Leuten erwartet die Zuhause geblieben sind irgendwo im Umfeld von den Kindern, die nicht weggezogen sind sondern dem Ort gebliebt sind.

00:19:44: Ja du bist doch eh vor Ort Und dann natürlich gesellschaftlich, ja es ist doch dein Vater.

00:19:48: Das ist deine Mutter und das ist dein Vater!

00:19:50: Deine Eltern haben dich doch groß gezogen, du musst doch fliegen.

00:19:53: Somit komme ich gar nicht so in diese besondere Rolle die Pflegende Angehörige haben denn ohne die hätten wir in Deutschland ein großes Problem.

00:20:00: Es ist der größte Pflegedienst unserer Nationen.

00:20:03: Die meisten Menschen werden zu Hause gepflegt, nicht in den Pflegeheimen.

00:20:06: Und ohne die ging es überhaupt nicht im unserem System.

00:20:10: nur man ist nicht so entehr Wahrnehmung auch gesellschaftlich nicht.

00:20:15: Man macht das eben, man arbeitet da so vielleicht auf dem Verborgenen vor sich hin und stellt sich selbst nicht in den Mittelpunkt.

00:20:22: und das wollen wir halt machen um dann sagen ihr seid wichtig.

00:20:25: ich komme aus der Pflege und ich hatte immer jemandem der irgendwann auch bei den fünften Zeiten mit Personalmangel gesagt hat du hast jetzt zwei Wochen durchgearbeitet jetzt ist mal schlüssig, jetzt ist man nach Hause auch einfach arbeitsrechtlich geht es jetzt nicht mehr.

00:20:39: das haben fliegende Angehörige Die arbeiten durch, da ist niemand der sagt.

00:20:44: Pass auf dich auf!

00:20:45: Das müssen sie selbst machen und deswegen ist das für uns auch ein Herzensthema zu sagen wir bieten euch da Unterstützung.

00:20:51: Ja super jetzt ist ja die Frage des Übergangs für mich auch noch wichtig.

00:20:56: ne?

00:20:57: Zu verstehen Nachbarschaftshilfe ist das eine Angehörige pflegen das nächste.

00:21:03: du hast jetzt mir vorhin schon erzählt gibt dir auch Zugehörige also den Begriff nochmal bisschen erweitert.

00:21:09: wie ist denn da so der Übergang ab, wann wird denn aus?

00:21:13: Ich helf nur ein bisschen dem Nachbarn oder den Verwandten oder den Angehörigen oder Zugehörigen tatsächlich auch pflege.

00:21:22: Wie definiert ihr das da?

00:21:24: gibt es überhaupt eine Möglichkeit das zu definieren?

00:21:26: Das

00:21:29: ist tatsächlich relativ schwierig gerade wenn es so einen Schleichenderübergang ist und deswegen... geht man auch davon aus, dass es relativ lange dauert teilweise bis sich Menschen tatsächlich als pflegende Angehörige selbst definieren.

00:21:47: Wenn ich schleichend einsteige und ich mache immer ein kleines bisschen mehr, ich gehe erst einkaufen und irgendwann mache ich die Wohnung und irgendwann helfe ich beim Duschen dann ist das aber ganz normal und im familiären Alltag.

00:22:01: irgendwie gehört dazu, auch wenn's schwierig Aber vielleicht komme ich überhaupt nicht auf die Idee, dass ich da pflege und das ich dem zufolge pflegende Angehörige bin für die es auch Angebote gibt.

00:22:16: Und also ich glaube, das ist auch tatsächlich genau der Punkt, dass man erst mal sagt Achtung!

00:22:21: Es gibt Angebote, die müssen aber auch die Leute erreichen weil das ist ja dann auch eine große Herausforderung.

00:22:27: und die Frage wie kann ich das Ganze unterstützend formulieren ohne übergriffig zu wirken, auch als Barma.

00:22:38: Ich kann natürlich Postsendungen machen und sagen so jetzt helf mal deinen äh deinen älteren Mitmenschen oder hilf mal dein deinen Nachbarn.

00:22:47: aber ich glaube es muss ja auch so aus sich herauskommen dass man eben nicht diesen Andreas was für einen diesen moralischen Zeigefinger erwähnt.

00:22:59: wieso ist doch klar du bist doch kind hilft deine Eltern ne?

00:23:03: Die Eltern sind ganz klar in der Pflicht auch ihre Kinder zu pflegen, wenn die pflegebedürftig sind.

00:23:09: Aber wo ist die moralische Grenze und die Balance auch in der Kommunikation hin zwischen Unterstützung und moralischer Verpflichtung?

00:23:20: Das finde ich ein ganz persönlich ganz schwieriges Thema das abzugrenzen.

00:23:25: Ich denke es ist wichtig dass für die unterschiedlichen Konstellationen die es gibt, unterschiedliche Angebote da sind.

00:23:35: Es ist ein Unterschied ob ich Nachbarschaftshelferin werden möchte oder ob mein Ehemann der an einer frühen Demenz erkrankt ist – Versorge!

00:23:47: Und so unterschiedlich wie die Situationen sind, so unterschiedlichen müssen auch die Angebote sein und so vielschichtig müssen sie auch sein.

00:23:58: Unterstützung dabei brauche, wie bewege ich denn jetzt meine Mutter aus dem Rollstuhl ins Bett?

00:24:04: Dann muss es dafür ein ganz praktisches Angebot geben.

00:24:07: Es kann aber auch sein dass ich emotional vollkommen fertig bin und einfach Unterstützung brauche damit ich das ganze psychisch durchstehen kann.

00:24:19: dann brauche ich jemanden mit dem ich reden kann der oder die mir Tipps gibt, wie kann ich mich schützen?

00:24:26: Wie kann ich abgrenzen?

00:24:27: Wo kann ich Unterstützung

00:24:28: finden?".

00:24:30: Und diese Liste könnte man jetzt relativ endlos fortsetzen.

00:24:35: Es gibt ganz viele unterschiedliche Bedarfe und im Idealfall findet jeder jede auch ein passendes Hilfsangebot dafür.

00:24:47: Wenn wir das nochmal aus der Seite der Nachbarschaftshilfe sehen, da ist es ja dann noch mal signifikant anders.

00:24:52: Deswegen auch eine andere Ansprache.

00:24:54: wer du hast jetzt also wenn die Nachbarschauffelferin werden müssen in der Rolle?

00:24:58: du brauchst natürlich Skills die wir vermitteln.

00:25:02: Du solltest nicht unvorbereiteter reingehen.

00:25:03: Du wirst auf Leute treffen die Erkrankungen haben.

00:25:05: Du bist auf Situationen in der Häusigkeit gehen.

00:25:08: Du willst in der Häusigkeit gehen wo du vielleicht unsicher bist.

00:25:10: was darf ich da rechtlich und so weiter?

00:25:12: dass erklären wir alles.

00:25:13: Aber du hast nicht die emotionale Verpflichtung und du hast schon mehr wie bei der Profis in deiner Pflege auch die Abgrenzung, weil du gehst immer nach Hause.

00:25:20: Du bleibst nicht vierundzwanzig Stunden dort vor Ort.

00:25:22: Das ist ein signifikanter Unterschied auch in der Ansprache dann.

00:25:26: Genau also ich glaube tatsächlich dass diese... Dass es wirklich eine große Herausforderung ist für euch.

00:25:35: Tatsächlich diese Leistungen die ihr da anbietet, die kostenvoll sind als Unterstützungsleistungen auch deutlich zu machen und nicht nach dem Motto so wir liebe Angehörige, wir verpflichten euch jetzt zu etwas.

00:25:48: Sondern tatsächlich das ja, dass er stärken, das Verstärken von auch selbstbild der pflegenden Angehöring oder eben der Nachbarn die helfen.

00:26:03: Das ist eine Anreste was es gesagt die größte Pflegeeinrichtung in Deutschland sind die Privatleute.

00:26:11: Ich erweite nur kurz den unseren Blickwinkel auf das Thema Ehrenamt.

00:26:16: Jetzt kannst jetzt alle Leute nehmen, die bei den Freiwilligen Feuerwehren in den Sportvereinen und in Verbänden aktiv sind.

00:26:23: Da geht es ja um sozialen Zusammenhalt, um den Kit für unsere Gesellschaft Und das unterstützt ihr durch eure Programme.

00:26:33: Das ist tatsächlich glaube ich nochmal wichtig zu sagen und ihr unterstützt es und macht halt Folgendes nicht Ihr hebt halt nicht den Zeigefinger und sagt so, ihr müsst aber das und das machen.

00:26:45: Und ihr seid da und dazu verpflichtet.

00:26:49: Ich würde gerne nochmal kurz auf diese Thematik eingehen der Grenzen von Nachbarschaftshilfe und auch der Unterstützungsleistung aus dem Pflegecoach-Programm.

00:27:03: Wo sind die Grenzen für Nachbarschaffshilfen von eurem Programm?

00:27:08: Was könnt ihr leisten und wo sagt ihr?

00:27:11: Das ist jetzt dann, vielleicht muss das auch in die Hände der Gemeinde vor Ort oder eben des Quartiers vor Ort gelegt werden.

00:27:21: Also was wir anbieten jetzt in der Nachbarschaftshilfe ist eben den kompletten Qualifizierungsprozess.

00:27:27: dass man also sagen kann wenn ich jetzt mir sage Ich möchte gerne in der nachbarschaft bei mir Leute unterstützen Und ich brauche oder es gibt bei mir im Bundesland die Möglichkeit, ich habe davon gelesen.

00:27:39: Es gibt diese Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe.

00:27:41: Die Nachbarin würde mir gerne auch was zukommen lassen für diese Leistung.

00:27:45: Dann kann ich unseren Online-Kurs durchspielen und bekomme das Zertifikat, die ihr dann auch zu den jeweiligen Stellen, die sind in jedem Bundesland etwa andere Stellen anerkennen.

00:27:57: Sie kennen unser Test oder unsere online Kurs schon.

00:28:03: und erkennen das auch direkt an.

00:28:05: Und ab dann ist man, natürlich hat man die Möglichkeit nochmal im Nachgang bei uns in die Module reinzugucken.

00:28:13: aber da ist man erstmal in der Situation alleine.

00:28:17: Dann geht man in die Realität und dann in die Familie und dann trifft man dort natürlich auch auf.

00:28:22: wie weit da jetzt anderen Achbaren oder die Gemeinde unterstützen kann weiß ich gar nicht.

00:28:30: Aber es kann ja einen viralen Effekt geben am Ende.

00:28:32: Man erzählt, guck mal ich hab mich da jetzt zirkizieren lassen im Zweifel entsteht eine Nachbarschaftsgemeinde nochmal neu weil man sich eben gegenseitig will.

00:28:42: Das kann sein und ich glaube bei allen Angeboten die wir so machen geht das auch immer darum bis heute auch immer noch um die Sichtbarkeit dieser Zielgruppe also der Menschen nicht zu Hause pflegen Die Bedeutung für die Gesellschaft aber auch dass es diese Leute gibt Und das ist für uns eine gesellschaftliche Aufgabe, die zu unterstützen.

00:29:01: Das denke ich schon.

00:29:03: Ich überlege gerade ob es nicht sinnvoll wäre so ein... Zumindest mal ideelle eine Urkunde oder ein Tätifikat auch für die pflegende Angehörigen einzuführen.

00:29:14: Ich finde das so wichtig dass man sowas macht und tut.

00:29:23: für das, was die pflegenden Angehörigen aber auch dir helfen den Nachbarn machen.

00:29:26: Tatsächlich extrem zu geringen.

00:29:29: und vielleicht lasst uns da nochmal etwas einfallen?

00:29:32: Was war denn kommunikativ?

00:29:36: Also in Berlin gibt es tatsächlich einen Preis für pflegeende Angehöre, den Berliner Pflegebär.

00:29:40: Den gibt es jedes Jahr verliehen.

00:29:42: Da könnte man natürlich auch mal Deutschland weitmachen.

00:29:44: Lass es darüber nachdenken.

00:29:47: Ja, aber das ist doch so.

00:29:48: ne!

00:29:48: Jeder von uns wird auch mal im Zweifel Goppe Ware, aber im Zweifel kommen wir selber in die Lage und brauchen Unterstützung.

00:29:56: Und dann sind wir doch froh wenn Menschen da sind, die uns eigentlich wieder beim Einkaufen helfen oder beim Blumenbeet haken oder eben tatsächlich auch in der Pflege kompetenter sind als sie es sein müssten.

00:30:12: Und vielleicht wäre dann auch schöner noch als eine Urkunde einfach zu überlegen.

00:30:19: kann ich denn vielleicht unterstützen?

00:30:21: Einfach dadurch, dass ich mal zuhöre oder dass ich einmal einkaufen gehe?

00:30:26: Ja.

00:30:27: Super!

00:30:27: Aber da war doch schon ein Folgethema für unsere folgenden Gespräche, liebe Nieder, lieber Andreas sehr gut.

00:30:34: Wir könnten glaube ich noch zwei Stunden weiter sprechen über das Thema weil es auch so vielschichtig und so wichtig ist.

00:30:40: Wir kommen jetzt leider schon zum Ende unseres Gesprächs und da haben wir uns nochmal eine Rubrik einfallen lassen die heißt entweder oder Und da würde ich jetzt zuerst die Nina bitten.

00:30:54: Noch mal eine Frage, wenn es geht mit entweder oder zu beantworten?

00:30:59: Ansonsten kannst du auch gerne sagen erst wieder.

00:31:01: so eine Frage habe ich noch nie gestellt bekommen.

00:31:04: vielmehr ist doch wichtiger dass wir uns Gedanken über das folgende machen.

00:31:08: aber das kannst du gerne entscheiden.

00:31:10: also lieben die Daberes bist Du bereit für entweder Oder Digitale Unterstützung oder Persönliches Gespräch

00:31:20: Je nach Situation.

00:31:21: Das eine kann so hilfreich sein wie das andere, es hängt davon ab welcher Mensch ist gerade in welcher Situation.

00:31:30: Lieber Andreas Angehörige zuerst oder Nachbarschaft bewusst eingeziehen?

00:31:36: Ja also im Idealfall denen es selten ergibt tatsächlich wenn die Pflege eintritt egal ob es jetzt eher noch wenn sie sehr schnell und einem ein bisschen überrumpelt dieser Klassiker, man kommt ins Krankenhaus und kommt als Fliegefall nach Hause.

00:31:51: Da ist es dann eher so dass man keinen Kopf dafür hat.

00:31:55: aber eigentlich sollte man, wäre es perfekt wenn man von Anfang an sich selbst den Fokus hat und aber auch Netzwerk gebildet also auf sich guckt wo kann ich um mich herum jetzt in der neu entstehenden Situation bei uns zuhause mir Entlastung suchen?

00:32:08: Wo kann ich Nachbarschaftshelfen einbinden?

00:32:10: soweit das kommt meistens recht spät.

00:32:13: dann wenn die Überforderungen wirklich sehr bewusst erlebt wird, nachdem man schon eine gewisse Zeit gegangen ist und schon alles organisiert hat zuhause.

00:32:21: Und dann merkt er langsam geht es nicht mehr.

00:32:23: Dann guckt man mal und dann kommt mir vielleicht darauf dass das Nachbarschaftsförderin beim Helfer gibt.

00:32:27: im Idealfall würde man das wenn die Situation eintritt direkt mit einbeziehen in die Planung.

00:32:34: Da sind wir wieder bei diesem Thema Kit.

00:32:37: Vielen Dank für die Antwort!

00:32:40: Hits soziale zusammen halt soziales Netzwerk.

00:32:43: Aber wir reden nicht über Social Media, sondern wir reden über die echten Menschen tatsächlich vor Ort, die einem auch helfen können.

00:32:51: ich das hattest du nieder vorhin auch zu Beginn gesagt ist super wichtig zu gucken welche Netzwerke habe ich denn vor Ort damit wenn es dann ernst wird.

00:33:01: Das auch trägt weil ansonsten ist es tatsächlich wahrscheinlich zu spät oder es wird halt extrem viel anstrengender diese Unterstützung auch zu bekommen egal ob von der Nachbarschaft oder den pflegenden Angehörigen.

00:33:14: Aber das ist, glaube ich, komme zum Fluss unseres Gesprächs leider noch mal ein Gedanke es schon sinnvoll sich frühzeitig mit dem ganzen Themen zu beschäftigen wie man denn diesen diese Lebensphase auch gestalten möchte für sich und die Nachbarn und für die Angehörung.

00:33:34: Das ist vielleicht so einen Appell auch von meiner Seite an die Zuhörerinnen und Zuhörer macht euch Gedanken darüber.

00:33:44: Der nächste Appell ist, registriert euch beim Pflegecoach und guckt euch die Nachbarschaftshilfe an Die Angebote von der Barma.

00:33:51: ich finde sie ganz ganz toll.

00:33:53: vielen Dank liebe Nina lieber Andreas dass ihr das macht Und eben so viel mehr tut als ihr eigentlich müsstet.

00:34:00: Das ist ein ganz tolles Angebot und das verdient

00:34:05: gehört

00:34:06: zu werden gesehen zu werden.

00:34:08: Ich wünsche euch dabei bei diesem Programm ganz, ganz viel Erfolg und möglichst viele Fliegecoaches die sich ausbilden lassen.

00:34:17: Und Nachbarschaftshelfer die sich zertifizieren lassen.

00:34:22: das haben wir alle verdient in unserer Gesellschaft.

00:34:24: deswegen vielen Dank für das tolle Gespräch liebe Nina lieber Andreas

00:34:29: Danke dir danke Martin.

00:34:34: Alle Infos und Links zur Folge findet ihr in den Show Notes, wenn Ihnen unser Podcast gefällt.

00:34:39: Abonnieren Sie uns gerne und geben uns eine Bewertung!

00:34:41: Unser Format heißt Mensch digital – Uns ist die erfolgreiche Gestaltung unserer digitalen Arbeits-, Lebens- und Lernwelten ein wichtiger Antrieb.

00:34:49: Deswegen verabschieden wir uns gerne Und bedanken uns bei Ihnen fürs Zuhören und Zuschauen.

00:34:53: bei einer Digitalisierung Bleiben sie menschlich.

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